ROHSTOFF­EINSATZ
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Nachhaltigkeit

ROHSTOFF­EINSATZ

KLAUS HEMPEL

„Wir prüfen Rohstoffe und Rezepturen mit Blick auf ihre Umweltaspekte.“

KLAUS HEMPEL

LEITER
FORSCHUNG & ENTWICKLUNG

LEITER, FORSCHUNG & ENTWICKLUNG

Als Hersteller von Körperpflegeprodukten verwenden wir unterschiedliche Rohstoffe.

Bei ihrer Auswahl berücksichtigen wir neben den produktspezifischen Anforderungen auch relevante Kriterien wie Herkunft, Lieferkettenanforderungen, vorhandene Zertifizierungen und mögliche Auswirkungen auf den Herstellungsprozess.

Unsere Forschungs- und Entwicklungsteams prüfen hierzu alternative Rohstoffe und Rezepturen anhand fachlicher Kriterien.

Die Bewertung erfolgt jeweils bezogen auf den konkreten Rohstoff und seine Anwendung.

ROHSTOFFE
IMMER IM BLICK
Bei Rohstoffen können sich gesetzliche Anforderungen, Kundenanforderungen und interne Produktspezifikationen ändern. Deshalb prüfen wir regelmäßig, ob Anpassungen an Rohstoffen, Rezepturen oder Herstellungsprozessen erforderlich sind. Ein Schwerpunkt unserer Forschung und Entwicklung ist die Bewertung alternativer Rohstoffe und Rezepturen. Dabei berücksichtigen wir neben…
Bei Rohstoffen können sich gesetzliche Anforderungen, Kundenanforderungen und interne Produktspezifikationen ändern. Deshalb prüfen wir regelmäßig, ob Anpassungen an Rohstoffen, Rezepturen oder Herstellungsprozessen erforderlich sind. Ein Schwerpunkt unserer Forschung und Entwicklung ist die Bewertung alternativer Rohstoffe und Rezepturen. Dabei berücksichtigen wir neben den produktspezifischen Anforderungen auch relevante Umweltaspekte und mögliche Auswirkungen auf weitere Prozessschritte. „Bei der Auswahl eines alternativen Rohstoffs betrachten wir nicht nur seine einzelne Eigenschaft. Wir prüfen auch, welchen Einfluss sein Einsatz beispielsweise auf den Energie- und Ressourcenbedarf des Herstellungsprozesses hat.“ Klaus Hempel, Leiter Forschung & Entwicklung Alternative Rohstoffe werden vor ihrem Einsatz in den vorgesehenen Verfahren geprüft. Dabei untersuchen wir unter anderem ihre Eignung für die jeweilige Rezeptur, ihr Verhalten im Herstellungsprozess sowie mögliche Auswirkungen auf Energie-, Wasser- und Reinigungsmittelbedarf.
VERPACKUNGEN
SO WENIG WIE MÖGLICH
Der Aspekt der Nachhaltigkeit ist für uns auch im Bereich Verpackungen allgegenwärtig. Wir achten darauf, dass Produkte, wenn möglich, ohne zusätzliche Umverpackung (z.B. Faltschachteln) auskommen bzw. diese aus Verpackungsmaterial mit möglichst hohem Recycling-Anteil bestehen. Zusammen mit anderen Herstellern, Recyclen und Prüfinstituten konnten wir …
Verpackungsalternativen sind im Bereich Verpackungen allgegenwärtig. Wir achten darauf, dass Produkte, wenn möglich, ohne zusätzliche Umverpackung (z.B. Faltschachteln) auskommen bzw. diese aus Verpackungsmaterial mit möglichst hohem Recycling-Anteil bestehen. Zusammen mit anderen Herstellern, Recyclen und Prüfinstituten konnten wir unser Know-how im Cospatox Konsortium einbringen und so dazu beitragen, eine Empfehlung für einen einheitlichen Analysenstandrad auf den Weg zu bringen. Durch unsere kontinuierliche Entwicklungsarbeit ist es uns bereits möglich für leave on und rinse off Produkte, auch in sensiblen Produktkategorien wie „Babyprodukten“, Recyclate in unseren Produktverpackungen einzusetzen.

PALM- UND PALMKERNÖL IN UNSEREN PRODUKTEN

Pflanzenöle werden in der Kosmetik vielfältig eingesetzt. Auch in ausgewählten Produkten der MANN & SCHRÖDER COSMETICS GROUP kommen Rohstoffe auf Basis von Palm- und Palmkernöl zum Einsatz. Sie können beispielsweise als Emulgatoren, hautpflegende Inhaltsstoffe, Konsistenzgeber oder waschaktive Substanzen verwendet werden.

Bei der Auswahl dieser Rohstoffe berücksichtigen wir neben den produktspezifischen Anforderungen auch Kriterien unserer verantwortungsvollen Beschaffung. Dazu gehören unter anderem die Herkunft der Rohstoffe, die Anforderungen an die Lieferkette sowie anerkannte Zertifizierungsstandards.

Unser Ansatz für Palm- und Palmkernöl

Für die von uns eingesetzten palmöl- und palmkernölhaltigen Rohstoffe setzen wir auf Lieferketten, die nach den Kriterien des Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) zertifiziert sind. Die konkrete Ausgestaltung erfolgt nach dem sogenannten Mass-Balance-Modell.

Beim Mass-Balance-Modell werden zertifizierte und nicht zertifizierte Mengen innerhalb der Lieferkette bilanziell miteinander verknüpft. Dadurch wird die Verwendung zertifizierter Mengen unterstützt; eine durchgängige physische Trennung der zertifizierten Rohstoffe von nicht zertifizierten Mengen ist bei diesem Modell jedoch nicht in jedem Verarbeitungsschritt gewährleistet.

Das RSPO-Zertifizierungssystem umfasst unter anderem Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit und Transparenz der Lieferkette sowie an ökologische und soziale Aspekte des Anbaus und der Verarbeitung. Die konkreten Anforderungen und der Geltungsbereich der jeweiligen Zertifizierung ergeben sich aus den geltenden RSPO-Regeln und den zugehörigen Nachweisen unserer Lieferanten.

Wir überprüfen die für unsere Beschaffung relevanten Unterlagen regelmäßig und passen unseren Ansatz an veränderte Anforderungen und Erkenntnisse an. Weitere Informationen zu unserem Beschaffungsansatz und zum Geltungsbereich finden Sie in unserer Palmöl-Policy

Nachhaltigkeit messbar gemacht: 9,1 von 10 Punkten im RSPO Shared Responsibility Score


Der RSPO Shared Responsibility (SR) Score bewertet, wie umfassend Unternehmen entlang der gesamten Palmöl-Lieferkette Verantwortung übernehmen – von der Transparenz der Herkunft bis zur Einhaltung ökologischer und sozialer Standards.

Bewertungskriterien sind:

  • Wie transparent wir über unsere Palmöl-Lieferkette berichten
  • Wie wir Umwelt- und Klimaschutz umsetzen
  • Wie wir Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen sicherstellen
  • Wie wir mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll umgehen

Unser RSPO SR Score liegt bei 9,1 von 10 möglichen Punkten. Damit verzeichnen wir einen Wert, den nur 11% der Konsumgüterhersteller weltweit erreichen. RSPO-Score

„Damit fördern wir nicht nur den verantwortungsvollen Anbau in den Ursprungsländern, sondern verwenden Öle der ertragreichsten ölspendenden Pflanze – der Ölpalme. Würde man auf andere Pflanzenöle wie Kokos- oder Rapsöl ausweichen, würde ein Vielfaches an Anbaufläche benötigt, da die Erträge wesentlich niedriger sind.“

Dr. Klaus Hempel Leitung Forschung & Entwicklung

M&S Palmöl Policy

Mehr zu bewusstem Ressourceneinsatz